KI-Beratung in Darmstadt: für ein Publikum, das nachrechnet

Darmstadt trägt den Beinamen Wissenschaftsstadt: Technische Universität, mehrere Forschungseinrichtungen, dazu Industrie und ein technisch geprägter Mittelstand. In einem solchen Umfeld folgt auf jede Behauptung über KI ziemlich schnell die Frage, wie sie gemessen wurde.
Damit kommen wir gut zurecht, weil wir ohnehin lieber Zahlen zeigen als Adjektive. Unsere veröffentlichten Messungen an lokal betriebenen Sprachmodellen lassen sich vor dem ersten Gespräch nachlesen. Dazu gehört die Einschränkung: Diese Werte stammen aus unserem Aufbau unter unseren Bedingungen. Für Ihre Aufgaben gelten sie erst, wenn man sie an Ihren eigenen Daten nachvollzieht.
Wo wir in Darmstadt ansetzen

Bei technisch versierten Häusern sieht ein Auftrag anders aus als bei einem Betrieb ohne eigene Entwicklung. Dort geht es selten um die Frage, ob ein Modell etwas kann — das haben die Leute längst selbst ausprobiert —, sondern um den Weg vom Prototyp in einen Betrieb mit Zugriffsrechten, Verfügbarkeit und benannter Zuständigkeit.
Wir übernehmen dann die Teile, die im Alltag liegen bleiben: Auslegung und Beschaffung der Hardware, Betrieb der Modelle, Anbindung an vorhandene Systeme und eine Einschätzung, welche Aufgaben den Aufwand tragen. In Industriebetrieben geht es dabei häufig um Prüfberichte, Wartungsdokumentation und Stücklisten, also um Unterlagen, die in großer Zahl anfallen und immer nach demselben Muster geprüft werden. Für Betriebe ohne eigenes Entwicklungsteam gilt derselbe Ablauf in kleinerem Zuschnitt; er ist auf der Seite zur KI-Beratung für den Mittelstand beschrieben.
Muss das Material im Haus bleiben, kommen Modelle auf eigener Hardware infrage, ohne Verbindung zu einer fremden Schnittstelle. Das führen wir unter lokale KI aus.
45 Minuten, und trotzdem vor Ort
Von unserem Büro in Wiesbaden nach Darmstadt sind es etwa 45 Minuten. Das ist keine Strecke, die man zwischen zwei Besprechungen einschiebt, und wir behaupten das auch nicht. Vor-Ort-Termine bleiben dennoch der Normalfall: Workshops, Abnahmen und alles, wo jemand ein Ergebnis anfassen oder ihm widersprechen will. Wir planen solche Termine etwas bewusster und halten kurze Rückfragen dazwischen per Video ab.
45 Minuten bleiben auch dann 45 Minuten, wenn ein halbes Jahr nach dem Projekt eine neue Modellversion getestet werden soll. Für so einen Termin bucht bei uns niemand eine Anreise.
Förderung neben der Forschungsförderung
Darmstadt liegt in Hessen, also greifen die hessischen Digitalisierungsprogramme: der DIGI-Zuschuss und die Angebote des RKW Hessen. In einer Stadt, in der Förderung oft Forschungs- oder Verbundförderung bedeutet, ist das eine andere Kategorie. Diese Programme zielen auf Vorhaben im laufenden Betrieb; Forschungsförderung folgt eigenen Regeln und eigenen Stellen.
Zahlen nennen wir auf dieser Seite nicht. Wer eine Quote oder eine Frist braucht, bekommt sie bei der Programmstelle und nicht von einer Anbieterseite.
Häufige Fragen aus Darmstadt
45 Minuten Entfernung – kommt ihr trotzdem regelmäßig zu uns?
Ja. Der Rhythmus ist nur ein anderer als bei einem Termin um die Ecke: Workshops, Abnahmen und Hardware-Themen machen wir vor Ort und legen dafür längere Blöcke fest. Kurze Rückfragen und Zwischenstände laufen per Video, damit niemand anderthalb Stunden Fahrt für eine einzelne Frage aufwendet.
Wir entwickeln selbst. Was bleibt dann für euch?
Meistens der Betrieb und die unbequemen Randstücke: Hardware auslegen und beschaffen, Modelle aktuell halten, Rechte und Protokollierung sauber ziehen, Ergebnisse nachmessen. Manchmal auch nur eine zweite Meinung zu einer Architektur, bevor sie in die Beschaffung geht.
Woran messt ihr, ob ein Modell für uns taugt?
An Ihren Aufgaben mit Ihren Daten. Öffentliche Ranglisten sagen wenig darüber aus, wie ein Modell mit Ihren Dokumenten, Ihrer Fachsprache und Ihren Ausnahmen zurechtkommt. Wie wir eine solche Messung aufbauen und dokumentieren, zeigen unsere veröffentlichten Messwerte.
Wir haben bereits GPUs im Haus. Reicht das für lokale KI?
Das klärt sich in zwei Schritten. Erstens, ob die vorhandene Hardware für einen dauerhaften Betrieb mit Zugriffsrechten und zugesagter Verfügbarkeit überhaupt vorgesehen ist. Zweitens, ob Speicher und Durchsatz zum geplanten Modell passen. Eine Karte, die für Rechenläufe angeschafft wurde, ist nicht automatisch die richtige Grundlage für einen Dienst, auf den sich Kollegen täglich verlassen.
Gelten die hessischen Förderprogramme für uns?
Für einen Betrieb mit Sitz in Darmstadt kommen sie in Betracht. Wichtig ist dabei die Abgrenzung: Gefördert wird ein betriebliches Digitalisierungsvorhaben, kein Forschungsvorhaben. Wie ein Antrag im Einzelnen aussehen muss, sagt Ihnen die Programmstelle.