CouchDB

Lyth Knowledge Meeting CouchDB

Wir alle sind Spezialisten. Spezialisierung birgt allerdings das Risiko Wesentliches aus dem Blick zu verlieren. Oder eine neue, spannende Idee zu verpassen – oder auch einfach nur Arbeit unnötig zu tun, weil wir nicht wissen, dass ein anderer Spezialist dieses Problem bereits gelöst hat und die Lösung z.B. in einem Git-Repository auf uns wartet.
Lyncker & Theis Mitarbeiter („Lyths“) dürfen sich also in unregelmäßigen Abständen zu einer Technik, Lösung oder auch einem bisher ungelösten Problem im Kreise der Kollegen äußern und – je nach Inhalt um Problemlösung oder auch Beifall bitten.

Lesen und lösen – Spezialisten willkommen

Um einen kleinen Einblick zu geben und natürlich auch um die Spezialisten da draußen aufmerksam zu machen, möchten wir hier kurz von den Lyth-Meeting Erkenntnissen berichten. Größeres Wissen lässt sich übrigens am Einfachsten durch Kontaktaufnahme unter info@lyth.de erlangen.

Zuletzt bei Lyth – CouchDB

Auf der Suche nach einer optimierten Speicherlösung fand sich eine alte, aber gute Lösung in CouchDB. Das bereits 2005 erstmals vorgestellte Datenbanksystem sollte bereits damals eine Lösung für Probleme bieten, die bis heute immer wieder gelöst wurden und dennoch immer wieder neu auftauchen: Schnell wachsende Dateimengen bzw. -größen und die damit einhergehende Auslastung von Datenbanken und Servern.
Für unser Lernsoftware Projekt Brainyoo musste in dem Moment eine gute Lösung gefunden werden, in dem jeder die Option (Lern-) Videos in Brainyoo abzuspielen nutzen konnte (und wollte). Die technische Lösung musste als sowohl eine optimale Verteilbarkeit der Daten als auch eine hohe Durchsatzrate ermöglichen.
CouchDB bietet genau diese Vorteile und erlaubt es mittels eines Hash-Ring die Daten auf mehrere Server aufzugliedern – und für den Lese- und Schreibzugriff mehrere CPU’s zu verwenden (Ausnahme View = nur eine CPU). So gelingt es nicht nur Brainyoo sondern auch vielen Facebook Apps bei größeren Datenmengen die Performance konstant zu halten.
CouchDB bietet übrigens auch die Möglichkeit eigenständig als Webserver Dokumente direkt an den Browser verteilen. Das spart die Einbindung einer zusätzlichen Software und Skriptsprachen wie z.B. PHP, Ruby und naja – verhindert Bugs (schadet nie).
Leser, die ebenfalls Spezialisten sind und sich zufällig bereits mit CouchDB beschäftigt haben werden an dieser Stelle sicherlich darauf hinweisen wollen, dass das letzte CouchDB Release im September 2014 veröffentlicht wurde. Unser Spezialist lässt dazu ausrichten: richtig. Aber 1. Finden weiterhin Änderungen am Git-Repository statt. 2. Manche Dinge haben sich bewährt, funktionieren und – möge sich der Spezialist mit der Alternative bitte unter info@lyth.de melden.